15. Mai 2012

Die Messe in Durban / Südafrika ist vorbei und wir haben wieder viel Neues und Aufregendes entdeckt! Heute früh heißt es zeitig aufstehen. Ein schnelles Frühstück und schon geht es los zum King Shaka Flughafen bei Durban. Über Johannesburg fliegen wir nach Hoedspruit am Krüger Park. Der Flughafen in Hoedspruit ist sehr klein. Ein richtiger Flughafen im Busch. Das Busch-Feeling ist also garantiert! Den Flug von Johannesburg nach Hoedspruit muss man eigentlich auch als „Scenic Flight“ bezeichnen. Man fliegt vom Highveld in das Lowveld und hat einen wunderbaren Blick auf die Abbruchkante. Sobald die Abbruchkante abfällt, beginnt auch schon der Busch. Vom Flugfeld läuft man zum Hauptgebäude, durch das Hauptgebäude durch und dann wird auch schon das Gepäck vorgefahren. Wenn man einen Mietwagen bestellt hat, wartet schon jemand von der Mietwagenfirma auf einen. Alle Wildtierlodges in der Umgebung bieten aber auch Transfers an. Unser erstes Ziel ist das Garonga Safari Camp im Makalali Game Reserve. Es erwarten uns 26.000 Hektar privater Busch. Bevor wir jedoch in Makalali ankommen, schauen wir uns noch die Pondoro Game Lodge im Balule Game Reserve an. Eine wunderschöne Lodge mit Flusslage. Vor lauter Busch sieht man die Lodge eigentlich gar nicht. Wenn man aber erst einmal in die Welt von Pondoro eingetaucht ist, lässt sie einen nicht wieder los. Die einzelnen Chalets und Suiten haben alle ein eigenes Thema, wie „Erde“ oder auch „Baum“. Ein absolut fantastisches Wohnerlebnis! Durch die Fluten im Januar ist vor der Suite „Baum“ ein großer Baum umgestürzt. Passend zum Thema der Suite. Man hat jetzt zwar keinen direkten Flussblick mehr, aber dafür ein „Avatar“-Feeling!
Die Teerstraße hat uns wieder und weiter geht es zum Makali Game Reserve. Tief im Reservat liegt das Garonga Safari Camp mit seinen romantischen Luxus-Zelten mit wahrlich traumhafter Aussicht. Wer nicht in Zelten wohnen möchte, der sollte eines der luxuriösen Zimmer in Little Garonga buchen. Die Tierbeobachtungsmöglichkeiten sind hier fantastisch. Lediglich die Büffel fehlen bei den Big Five. Diese werden in einem separaten Bereich gehalten, bis sie eine gewisse Herdengröße erreicht haben.

16. Mai 2012

Unsere Zeit in Garonga ist zu Ende … Hier kann man in der Tat sehr viel Zeit verbringen! Auf der Teerstraße geht es zurück vorbei an Hoedspruit, durch Akornhoek und weiter nach Sabi Sand. Akornhoek ist ein kleiner Ort, der jedoch nicht zum Verweilen einlädt. Das berühmte Sabie Sand ruft … Wir werden in der Elephant Plains Game Lodge wohnen. Eine kleine Lodge im Norden des Reservates. Schon im Eingangsbereich erwartet uns eine imposante Elefantenstatue und ein Elefantenschädel. Viele Elefanten werden wir dann auch auf den ausgiebigen Pirschfahrten zu sehen bekommen. Die Tiere sind hier sehr an die Fahrzeuge gewöhnt und man kann diese so, ohne zu stören, aus kurzer Entfernung beobachten. Schon der schnelle Lunch vor der Pirschfahrt war äußerst lecker. Am Abend folgt dann ein Abendessen in der Boma unter dem afrikanischen Sternenhimmel. Die Lodge hat eine Honeymoon Suite, Luxury Zimmer und Standard Rondavels zu bieten. Eine Lodge mit einem sehr guten Preisleistungsverhältnis! Wer ein wenig auf seinen Geldbeutel achten muss, ist hier genau richtig. Rondavel Nummer 5 bietet einen atemberaubenden Ausblick und viel Platz im Inneren, vor allem im Badezimmer, den man gar nicht erwartet. Zwischen den Pirschfahrten lässt es sich herrlich am Swimmingpool mit Blick in den Busch entspannen.

17. Mai 2012

Auch heute erwartet uns wieder das nächste Reservat, das Timbavati Game Reserve. Zwischen Timbavati und dem Krüger Park gibt es keine Zäune (genauso wie beim Balule Game Reserve und Sabi Sand). Die Tiere können frei zwischen den Gebieten wandern. Was uns auf Anhieb gleich in Timbavati, wie auch in Makalali und Balule gefallen hat, sind die wenigen Lodges im Reservat. Die Anzahl der Pirschfahrzeuge ist überschaubar. Als erstes schauen wir uns an diesem Tag die Motswari Game Lodge an. Diese liegt ganz oben im Reservat mit herrlicher Flusslage. Ganz besonders an dieser Lodge ist das Design. Man versucht hier so viel Platz wie möglich dem Busch „wieder zu geben“. Gepaart mit viel Kunst der Einheimischen bietet die Lodge ein einzigartiges Flair. Schon sehr spät dran, machen wir uns auf den Weg zur Simbavati River Lodge. Wir kommen dann auch glatt zu spät an, aber es ist immer wieder erstaunlich, welche Gastfreundschaft einem im Busch entgegengebracht wird. Man macht alles möglich, damit wir noch auf den Game Drive können. Löwen, Leoparden und dann auch noch vor dem Abendessen in der Boma ein Honigdachs im Camp! Die Simbavati River Lodge bietet kleine, aber dennoch geräumige Luxus-Zelte und auch 3 Chalets, die sich vor allem für Familien anbieten. Das großartige an diesem Camp ist aber die Flusslage! Man hört in der Nacht Hippos und viele andere Tiere. Am Tag kann man auch zwischen den Pirschfahrten vom Aussichtsdeck Tiere beobachten.

18. Mai 2012

Wir bleiben auch den letzten Tag im Timbavati Game Reserve und schauen uns noch das Tanda Tula Camp und das King’s Camp an. Tanda Tula ist ein Tented Camp mit komfortablen und geräumig eingerichteten Zelten. Ein Camp mit sehr gutem Service und auch wie die anderen Camps mit hervorragenden Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit sind hier die Walking Safaris! Und schon sind wir auf dem Weg zu unserem letzten Camp, King’s Camp. Ein luxuriöses Camp im kolonialen Stil mit allen Annehmlichkeiten wie Wellness-Sala und Fitnessraum. Die Zimmer sind sehr schön und das Personal sehr zuvorkommend. Das Essen ist hervorragend! Wir genießen die Pirschfahrt am späten Nachmittag.

19. Mai 2012

5. Tag: Bevor wir zum Flughafen müssen, gehen wir auf unsere letzte Pirschfahrt. Das King’s Camp bereitet uns mit einem Bush-Frühstück und einem anschließenden Bush-Walk einen tollen Abschied von Südafrika. Wir können es gar nicht erwarten bis zum nächsten Mal!