Bisweilen ist sind es nur Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen. Im Fall von Garonga ist es die Kleinigkeit einer Stunde Autofahrt westwärts vom Krüger Nationalpark, und man befindet sich mit dem privaten Makalali-Reservat in einer der ruhigsten Ecken, die Südafrika zu bieten hat. In der Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Reservates hat der Brite Bernie Smith mit Garonga ein Refugium geschaffen, das in sich gleich mehrere Superlative vereint: Ruhe, Naturschönheit, Artenreichtum an Pflanzen und Tieren sowie eine Atmosphäre, die den Gast auf Garonga vom ersten Augenblick seines Aufenthaltes bezaubert. Garonga bietet mehr als Wildnis und Naturerleben, auf Garonga wird der Aufenthalt zur Safari für die Seele. ‚Klein aber fein’ – nach dieser Devise hat der Eigentümer Bernie Smith sein Unternehmen ausgerichtet. Und so bietet Garonga in zwei Camps für insgesamt nur 16 Gäste Unterkunft. Garonga Safari Camp’ und das Filialcamp ‚Little Garonga’ unterscheiden sich hinsichtlich Ausstattung und Exklusivität der Unterkünfte, keineswegs aber in der Qualität von Service und Aktivitäten. Und darauf kommt es letztendlich auf Garonga an. Neben den Wildbeobachtungsfahrten im Reservat, die frühmorgens und spätnachmittags den Gast an den natürlichen Lebensrhythmus der Wildtiere koppeln, findet sich ansonsten genügend Zeit, die Seele baumeln zu lassen. 
Aromatherapie und Reflexzonenmassage in der Sala, ein Wannenbad bei Kerzenschein mitten im Busch, oder aber ein paar gemütliche Stunden in der Hängematte – ein gutes Buch in der Hand und gelegentlich ein Blick auf das friedlich grasende Impala riskiert. In Garonga findet der Gast Zeit für sich selbst, für Gedanken, die er lange aufgeschoben hat. Während eines Safari-Aufenthaltes auf  Garonga holt die Seele Atem.
Die ausgezeichnete Küche von Garonga bietet visuelle und geschmackliche Sensationen. Die Mahlzeiten stellen eine gelungene Komposition der kulinarischen Kenntnisse des einheimischen Chefkochs und der erlesenen Auswahl südafrikanischer Spitzenweine dar. Alles zusammen macht jede Mahlzeit auf Garonga zu einem Genuss.
Einen Adrenalinkick erhält, wer mit Ranger und Spurenleser zu Fuß in den Busch aufbricht. So intim erlebt man die Wildnis sonst kaum. Und wem das noch nicht genügt, der meldet sich für eine Übernachtung im Busch an: Nichts für schwache Nerven, aber gewiß ein einzigartiges Erlebnis ist eine Nacht als ‚Sleep Out’ im Busch – mehrere Meter über dem Boden auf einer Holzplattform, und doch der Natur so unmittelbar nah. 
Daß sich Exklusivitätsanspruch und Verantwortung für Umwelt und Mensch nicht ausschließen, das erfährt, wer auf Garonga hinter die Kulissen schaut. Wenige hundert Meter entfernt und doch im Busch verborgen befindet sich die Solaranlage, die 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs von Garonga liefert; daneben werden in einer Biogasanlage alle verwertbaren Abfälle zu Energie für den Betrieb der Küchen von Garonga umgewandelt, und die Brauchwasser-Aufbereitung sorgt allzeit für einen guten Füllstand des Wasserlochs für das Wild, womit der Grundwasserspiegel in Makalali entlastet wird. Und wer sich dafür interessiert, wie die Mitarbeiter von Garonga leben, der ist in deren separatem Dorf herzlich

Garonga ‚Sleep Out’ – eine „Wildnacht“ im Makalali Reservat

Sie haben lange durchgehalten – es mag von 18 Uhr bis Mitternacht gewesen sein; Sie haben erlebt, wie sich die Dunkelheit über den Busch senkte, wie sich die Geräuschkulisse nach einem bedrohlichen Anheben in der Dämmerung mit Einbruch der Nacht in eine fast beängstigende Stille verwandelte; und Sie haben es sich gut gehen lassen bei einem Dreigänge-Menue, mit Rotwein und anschließendem Brandy; und immer wieder haben Sie in die Dunkelheit gespäht, das Knacken von Ästchen, das vermeintliche Schnauben eines Tieres im Lichtstrahl Ihrer Taschenlampe zu visualisieren versucht, doch alles war vergebens. Kein Tier war zu erblicken, nicht einmal schemenhaft ein Leopard, kein Löwe, auch keine Hyäne, vor deren Ruf Sie sich vorab doch am meisten gegruselt hatten.

So verheißungsvoll der Abschied vom Garonga Safari Camp auch gewesen war, so gewissenhaft der Guide Seejay und sein Spurenleser Paul vor dem Bezug „Ihres“ Baumes den Waldboden auch nach Spuren abgesucht hatten –  längst ist die Spannung der Ernüchterung gewichen, dass heute Nacht wohl die Wildnis Ausgang hätte, so still breitete sich die Natur zu den Füßen „Ihres“ Baumhauses bis soeben aus.
Doch just als Sie es sich auf ihrer Matratze unter dem Moskitonetz gemütlich gemacht hatten und die Augenlider dem newton´schen Gesetz der Schwerkraft nachgaben, da setzte das undefinierbare Fiepen und Schlabbern ein. Lohnt es sich, jetzt wieder auf Beobachtungsstellung zu gehen, die Taschenlampe in Anschlag zu nehmen und die Wildnis in Richtung der ominösen Geräusche an der nahe gelegenen Wasserstelle abzusuchen? Oder wird der ganze Spuk in den nächsten Sekunden ohnehin wieder vorbei sein? Endlich haben Sie den inneren Schweinehund überwunden, sich aus dem Moskitonetz gewunden, da war es wieder zu hören – näher jetzt und eindeutig: am Wasserloch stillten mehrere Tiere ihren Durst; vielleicht der ersehnte Leopard? Doch waren das nicht Einzelgänger? Zudem war Getrappel zu hören, wie es Katzen kaum veranstalten würden; während Sie mit der Taschenlampe den Geräuschen auf die Schliche zu kommen  versuchen, grenzen Sie unter Zuhilfenahme Ihrer vieljährigen Buscherfahrung weiter ein: Löwen? Kaum, zu behände wirkt die Betriebsamkeit dort unten; Hyänen? Auch unwahrscheinlich, die hätten sich gewiß zuvor wie erwartet heulend angekündigt. Und dann, fast zeitgleich mit der ersten Kreuzung des Strahls Ihrer Taschenlampe der Geistesblitz: Wilde Hunde! Es sind nur Schatten, die Sie ausmachen können, doch allein die Vorstellung, hier mutterseelen allein mitten im Busch von einem Rudel Wilder Hunde umgeben zu sein, verleiht Ihrer Phantasie Flügel. Wo mögen die Tiere gerade herkommen? Wo wollen sie hin? Wie viele werden es sein, die da begierig und geräuschvoll das Wasser schlabbern?

Zufrieden darüber, nun doch noch Ihre Wildnisbegegnung in ansonsten einsamer Nacht gehabt zu haben, begeben Sie sich wieder in die Horizontale, bemerken noch den Flügelschlag einer mehrfach den Luftraum Ihres Baumquartiers querenden Eule, bevor Sie sanft entschlafen. Mit dem ersten Dämmern des Tages weckt Sie das anhebende Brummen eines Geländewagens. Es sind Seejay und Paul, die sich pflichtbewusst nach Ihrem Befinden erkundigen, und die nach Beladen des Geländewagens mit Ihnen gemeinsam den Uferbereich des Wasserlochs nach Spuren absuchen. Eine ganze Anzahl von Hunden wird es gewesen sein, bestätigen Seejay und Paul, und gratulieren achtungsvoll zu Ihrer Buschtaufe. Zurück im Garonga Safari Camp mussten Sie Ihre Erlebnisse und Empfindungen der Nacht noch mehrmals an diesem Morgen zum besten geben, und empfanden dabei durchaus Anerkennung für Ihr Abenteuer einer einsamen Nacht auf dem Garonga Sleep-Out im Makalali Privatreservat.